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Rollstuhlbasketball Achim Lions 12.06.2018 von Nico röger

Scharf geschossen wird auch außerhalb des Basketballfeldes....

Hacki-Bildwerk ist ein ambitionierter Hobbyfotograf der im Großraum Bremen unterwegs ist. Sein Fokus liegt im Bereich der People-, Tier- und Landschaftsfotografie und da passt der „Löwenkäfig“ der Lions bestens dazu.

Wir sind begeistert mit "Hacki" einen hoch interessierten und leidenschaftlichen Fotografen auch in der Regionalliga an unserer Seite zu haben, der viele neue Ideen und Kreativität hineinbringt.

 

Wir freuen uns auf eine weitere Saison mit Hacki’s Bilderkunst!
 

Mehr Infos unter: www.facebook.com/DHBILDWERK und http://www.hacki-bildwerk.de/

Rollstuhlbasketball Achim Lions 14.05.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Katrin Wetjen unterwegs mit den Damen Landeskader Niedersachsen

Bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der Damen in Ulm erreichte unsere 4,5 Punkte Spielerin Katrin Wetjen, Platz 6 für das Team Niedersachen.
Trotz des hochkarätigen Niedersachsen-Kaders, in dem unter anderem auch die US-amerikanische Nationalspielerin Vanessa Erskine vom Team Hannover United mitwirkte, hat es nicht für die Top 3 gereicht.

Katrin Wetjens Kommentar: 'Wir hatten uns mehr erhofft, aber am Ende war die Luft raus'.

An der fehlenden Puste wird direkt morgen zur gewohnten Zeit um 18:30 Uhr in der Sporthalle Arenkamp beim Training der Lions gearbeitet, um für die kommende Saison gerüstet zu sein.

Glückwunsch an das 'Team Bayern' zur Meisterschaft

Ergebnisse:
1. Bayern
2. Hamburg
3. Hessen
4. NRW
5. BaWü Rheinland Pf.
6. Niedersachsen
7. Malmö
8. Köln

Das gesamte Team der Lions ist stolz auf dich!

(ra)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 27.03.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Mission erfüllt

Achim Lions feiern ungeschlagen Oberliga-Meisterschaft

Ganz zum Ende der Saison machten es die Rollstuhlbasketballer der TSV Achim Lions am vergangenen Sonntag nochmal richtig spannend. Die letzte Begegnung der Saison gegen den Vizemeister SG Rostock/Stralsund stand bis in die Schlussminute auf des Messers Schneide, bevor Center Michael Wilker seine Farben mit dem entscheidenden Korb zum 49:46-Endstand erlöste. Unmittelbar danach erklang dann die Schlusssirene, die aber schon im allgemeinen Jubel und Konfettiregen von Mannschaft und Zuschauern unterging. „Das war heute der perfekte Abschluss einer perfekten Saison. Wir wollten unbedingt unsere blütenweiße Weste wahren, das haben wir geschafft, obwohl unsere Gäste von der Ostsee uns alles abverlangt haben. Kompliment an meine Mannschaft und ein großes Dankeschön für die tolle Unterstützung der zahlreichen Zuschauer.“, freute sich Teamchef Nico Röger über einen mehr als gelungenen Tag.

Rund 150 Zaungäste hatten sich am vergangenen Sonntag in der Uphuser Sporthalle eingefunden, um der Meisterfeier der heimischen „Löwen“ einen würdigen Rahmen zu verleihen. Neben den Vereinsoberen ließ es sich auch Achims Bürgermeister Rainer Ditzfeld nicht nehmen, den spannenden Begegnungen und dem bunten Rahmenprogramm beizuwohnen. Selbst das NDR-Fernsehen war vor Ort, um einen Beitrag zu erstellen.

Trotz des bereits im Vorfeld feststehenden Titelgewinns und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga bekamen alle Anwesenden - manch einer zum ersten Mal beim Rollstuhlbasketball und überrascht von der Dynamik dieser inklusiven Sportart - noch einmal drei rasante Spiele zu sehen.

Der erste Gegner für die Lions hieß am Vormittag RSC Oldenburg, ihrerseits zu diesem Zeitpunkt noch mit Chancen auf den Vizetitel. Dass am Ende ein klarer 57:31-Erfolg stand, war auch einer konsequenten Arbeit in der Defense zu verdanken. Liga-Topscorer Alex Roggelin konnte mit 14 Punkten weit unter seiner üblichen Trefferquote gehalten werden, vorne trafen vor allem Wilker und Röger zuverlässig, sodass die 36:19-Halbzeitführung nach und nach weiter ausgebaut werden konnte und der ungefährdete Sieg schon frühzeitig feststand.

Nachdem in der Zwischenzeit auch die SG Rostock/Stralsund die Huntestädter besiegen konnte und sich damit bereits den zweiten Rang in der Abschlusstabelle sicherten, trafen dann am Nachmittag mit den Achimer Rollis und den Ostseestädtern die beiden Top-Teams der Liga zum finalen Spiel aufeinander. Schnell war zu erkennen, dass sich keine der beiden Mannschaften auf dem Erreichten ausruhen wollte und die Partie unbedingt für sich entscheiden wollte. Kurz nach der ersten Viertelpause konnten sich die Lions zwar leicht mit 18:12 absetzen, aber die Hansestädter zwangen die Röger-Truppe immer wieder zu riskanten Pässen und schwierigen Würfen. In der Konsequenz musste man analog zum Hinspiel zum Pausentee einem Rückstand mit einem Punkt hinterherfahren (22:23). Nicht zuletzt dank acht lupenreiner Fastbreak-Punkte durch Youngster Jannik Schwarmann innerhalb fünf Minuten führten dann die Weserstädter zu Beginn des letzten Viertels wieder mit 38:35. Die Partie wurde nun zunehmend dramatischer, die Führung wechselte ständig und spitzte sich in der finalen Spielminute beim Spielstand von 47:45 zu. Rostock/Stralsund konnte nur einen ihrer zwei Freiwürfe verwerten, im Gegenzug gelang Achim dann die endgültige Entscheidung.

Was dann folgte, war Freude pur – schnell waren die vorbereiteten Meister-T-Shirts ausgepackt und nachdem Teamkapitän Roland Christmann unter dem Applaus aller Anwesenden der Meisterpokal übergeben wurde und die obligatorische Sektdusche seiner Mitstreiter über sich ergehen ließ, gab es noch einen besonderen Moment. Flügelspieler Rouven Albrecht, der seine erste Saison bei den Achim Lions absolvierte, wurde mitsamt seinem Sportrollstuhl in die Höhe gestemmt, um nach alter Tradition unter dem ausgelassenen Jubel der Anhängerschaft das Korbnetz abzuschneiden und als Trophäe zu sichern. Nico Röger zeigte sich am Ende eines langen Tages rundum zufrieden und blickt positiv in die Zukunft: „Das war ein toller Tag für uns, auch die Zuschauer waren sichtbar begeistert und werden uns hoffentlich auch in der kommenden Saison unterstützen. In der Regionalliga weht ein anderer Wind, allerdings bin ich davon überzeugt, dass wir dort mit unserem dann noch eingespielterem Kader mithalten können, selbst wenn es dann wohl hin und wieder eine Niederlage zu verkraften gibt. Aber jetzt wird erst einmal der Erfolg genossen.“ (rc)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 23.03.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Die blütenweiße Weste wahren - Saisonfinale/Meisterfeier

Achim Lions trotz feststehender Meisterschaft noch nicht im Feiermodus

Uphusen - Es ist angerichtet bei den Rollstuhlbasketballern der TSV Achim Lions: Am abschließenden Spieltag (So., 25. März) erwartet das Team um Spielertrainer Nico Röger mit dem RSC Oldenburg und der SG Rostock/Stralsund zwar die beiden stärksten Konkurrenten in Uphusen, doch die Gastgeber können völlig befreit aufspielen. Denn nach zehn zumeist sehr deutlichen Siegen aus zehn Spielen ist dem Röger-Team der Titel und der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga nicht mehr zu nehmen. Daher kann direkt im Anschluss auch die Meisterfeier starten.

Dennoch nehmen die Lions den Spieltag nicht auf die leichte Schulter. Zum einen soll die blütenweiße Weste gewahrt werden und zum anderen geht es für die beiden Gegner ja auch noch um den wichtigen zweiten Tabellenplatz. Denn laut dem aktuellen Stand würde die Vizemeisterschaft auch noch zum Aufstieg reichen. Damit ist für Spannung und drei hochklassige Begegnungen im heimischen „Löwenkäfig“ am Uphuser Arenkamp gesorgt.

Trotz der vorzeitigen Entscheidung in der Meisterschaft befindet sich das Team um Spielertrainer Nico Röger noch nicht im Feiermodus. „Wir wollen die Saison unbedingt verlustpunktfrei abschließen. Ein anderes Ziel kann es jetzt nicht geben. Die beiden Gegner werden da einiges gegen haben und kämpfen ja auch noch um die Vizemeisterschaft. Geschenke werden sie uns ganz sicher nicht mitbringen“, ruht sich der engagierte Teamchef nicht auf dem bisher Erreichtem aus. „In den vergangenen Wochen haben wir noch mal intensiv an unserem Mannschaftsspiel gearbeitet. Denn da müssen wir, auch im Hinblick auf die kommende Spielzeit noch etwas zulegen. Daher ist es wichtig, dass wir Sonntag von Beginn an hellwach sind, auch wenn die Nacht zuvor eine Stunde kürzer ist.“

Los geht es bei freiem Eintritt um 11 Uhr mit der Partie gegen den RSC Oldenburg. Um 15 Uhr steigt das letzte Saisonspiel gegen das Team von der Ostsee. Zwischendurch treffen die beiden Gästemannschaften aufeinander. Neben Basketball ist auch sonst für Unterhaltung in der Uphuser Sporthalle bestens gesorgt. „Wir werden den gesamten Tag begleitet durch unser bewährtes Moderatoren- und DJ-Duo. Zudem zeigt die Karate-Abteilung des TSV Kostproben ihres Könnens und die Kinder können sich beim Turnen austoben. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt“, weiß Pressesprecher Roland Christmann, dass für alle Zuschauer etwas geboten wird.

Rollstuhlbasketball Achim Lions 12.02.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Achim Lions nicht zu stoppen

Rollstuhlbasketballer mit zwei Kantersiegen in Buchholz

Der Sekt kann schon kaltgestellt werden, muss aber vorerst noch im Kühlschrank bleiben. Die Rollstuhlbasketballer des TSV Achim sind nach zwei deutlichen Erfolgen am vergangenen Samstag zwar rechnerisch am letzten Doppelspieltag noch von der Tabellenspitze der Oberliga Nord zu verdrängen, so recht daran glauben mag allerdings niemand. 20:0 Punkte und ein überragendes Korbverhältnis sprechen für sich, in der Nordheide wurde zuerst Gastgeber Blau Weiß Buchholz mit 67:18 und anschließend die Mannschaft des MTV Braunschweig mit 70:27 im wahrsten Sinne des Wortes überrollt.

 „Das war heute ein wirklich runder Spieltag. Wir wurden zwar nicht bis aufs Letzte gefordert, aber dadurch ergab sich für uns die Möglichkeit, unser Mannschaftsspiel – auch mit wechselnden Konstellationen auf dem Feld – weiter voranzutreiben. Dies hat mit wenigen Abstrichen recht gut geklappt.“ gab ein zufriedener Teamchef Nico Röger später zu Protokoll. Im ersten Match gegen die Buchholzer, die sich abgeschlagen am Ende des Klassements befinden, verliefen lediglich die Anfangsminuten etwas holprig, Mitte des ersten Viertels lagen die Lions mit 5:6 zurück, um dann dank besserer Kommunikation und gesteigerter Konzentration bis zur Halbzeit mit einen beeindruckenden 24:0-Lauf zu antworten. Mit dem daraus resultierenden 29:6-Vorsprung konnte man nun etwas Kräfte sparen für die anschließende zweite Begegnung, über 41:12 (30.Minute) wurde relativ locker der hohe 67:18-Erfolg herausgeworfen, im letzten Viertel hatte der Gegner nichts mehr dagegenzuhalten.

Im Anschluss hatte man auf Seiten der Weserstädter eigentlich ein härteres Stück Arbeit erwartet, stellte das Braunschweiger Team die Lions im Hinspiel phasenweise doch vor einige Probleme. Doch am heutigen Tage lief beim sonst kampfstarken und treffsicheren Kontrahenten kaum etwas zusammen. Der 25:1-Zwischenstand (12.) erstaunte selbst Achims Routinier Torsten Steinhardt, der sich noch gut an das erste Aufeinandertreffen erinnern konnte: „Da haben wir uns ganz schön verrückt machen lassen von der aufkommenden Gegenwehr der Braunschweiger, davon war heute nichts zu spüren. Wir haben trotz der klaren Führung konzentriert unser Spiel aufgezogen und lediglich im letzten Viertel, in das es mit einem 55:15-Vorsprung ging, etwas die Zügel schleifen lassen.“ Der Endstand von 70:27 schließlich spricht eine klare Sprache über die Kräfteverhältnisse auf dem Parkett.

Gelöste Stimmung also bei den Achimer Korbjägern, nun hat man sechs Wochen Zeit, sich in aller Ruhe auf das “Grande Finale“ Ende März in eigener Halle vorzubereiten. Eigentlich sei es ganz gut, dass die letztendliche Entscheidung über Meisterschaft und Aufstieg in die Regionalliga noch aussteht, findet Lions-Pressewart Roland Christmann: „Dieser Umstand wird die Spannung im Training hochhalten, am 25.03. wollen wir schließlich gemeinsam mit unseren Anhängern feiern. Mit der SG Rostock/Stralsund und dem RSC Oldenburg sind dann die drei stärksten Teams am letzten Spieltag bei uns versammelt. Die Ostseestädter werden ihre kleine Chance, uns in letzter Sekunde vom Thron zu stoßen, nutzen wollen und für die Oldenburger geht es nach aktuellem Stand der Dinge immerhin noch um die Vizemeisterschaft, sie könnten das Zünglein an der Waage spielen. Wir garantieren drei spannende und hochklassige Begegnungen – nach Möglichkeit mit dem besseren Ende für uns.“ (rc)

TSV Achim Lions: Röger(52 Punkte), Wilker(38), Christmann(23), Wetjen(12), Schwarmann(8), T.Steinhardt(4), Albrecht, Tchorz, Geier

 

Rollstuhlbasketball Achim Lions 30.01.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Die Weichen sind gestellt

Achim Lions mit zwei weiteren Siegen klar auf Kurs Meisterschaft

Die lange Dienstreise nach Rostock, die Teamchef Nico Röger unter das Motto „Alles geben – Weichenstellung!“ gestellt hatte, war für die Oberliga-Rollstuhlbasketballer der TSV Achim Lions ein voller Erfolg. Der direkte Verfolger von der Ostsee wurde mit 61:51 in Schach gehalten, anschließend gab es ein deutliches 53:35 gegen die RSG Langenhagen, welches den achten Sieg im achten Spiel bedeutete.  Nun müsste in zwei Wochen in Buchholz und am letzten Doppelspieltag im März in heimischer Halle schon einiges zusammenkommen, um sich den angestrebten Aufstieg in die Regionalliga noch nehmen zu lassen. Vier Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz, die zum Teil auch noch gegeneinander antritt, sollten eigentlich genügen, um sich in der kommenden Saison in der 3.Liga beweisen zu können.

Nach einem von der TSV-Vereinsführung gesponserten geselligen Mannschaftsabend wartete am Sonntagvormittag gegen den Gastgeber allerdings ein hartes Stück Arbeit auf die Achimer Rollis. Die Hansestädter zeigten, dass sie nicht zu Unrecht ganz oben in der Liga mitspielen und boten den Lions lange Zeit Paroli. Mehr noch – erstmals mussten die Weserstädter zur Halbzeit einem knappen Rückstand hinterherfahren(24:25). Die nun folgende Pausenansprache des sichtlich angefressenen Spielertrainers sollte jedoch Wirkung zeigen. „Wir haben uns speziell im 2.Viertel, als wir mit unserer größtmöglichen Aufstellung auf dem Parkett waren, nicht an die Absprachen gehalten und wollten die Probleme trotz unserer spielerischen Möglichkeiten „mit der Brechstange“ lösen, was nicht geklappt hat. In der Folge haben wir wieder viel zu häufig mit den Entscheidungen der Schiedsrichter gehadert und uns zu leicht vom Gegner provozieren lassen.“ Durch geschickte Wechsel brachte Röger wieder etwas mehr Ruhe ins Spiel der „Löwen“ und spätestens nach einem 18:2-Lauf ab Mitte des 3.Viertels war die Vorentscheidung gefallen. Großen Anteil hieran hatte Martin Steinhardt, mit überragenden 38 Punkten auch Topscorer der Partie. Mit einem nun relativ beruhigenden 11-Punkte-Vorsprung(46:35) ging es in den letzten Abschnitt, der sich wieder ausgeglichen darstellte und nichts mehr am letztlich verdienten 61:51-Sieg änderte.

Die Freude über diesen Erfolg mussten die Achimer aber erst einmal zur Seite schieben, gleich im Anschluss an die kräftezehrende Partie wartete die noch ausgeruhte Mannschaft aus Langenhagen auf ihr Duell mit dem Tabellenführer. Hier ließen die heimischen Korbjäger allerdings von Beginn an nichts anbrennen und konnten sich bereits im ersten Viertel gegen den zwar schnellen, aber physisch unterlegenen Kontrahenten absetzen. Über 14:6(10.) warf man sich zu einer 26:19-Halbzeitführung, die man nach dem Pausentee trotz einiger Wechsel immer weiter bis zum 53:35-Endstand ausbauen konnte. Michael Wilker, Co-Trainer und bester Schütze dieser Begegnung, zeigte sich im Anschluss versöhnlich: „Langenhagen hat uns, wie Rostock/Stralsund zuvor auch, unsere Schwachpunkte aufgezeigt, wir haben den Gegner beispielsweise viel zu leicht unter unseren Korb kommen lassen. Da war zeitweise noch eine Menge Sand im Getriebe bei uns. Im Laufe des Tages haben wir aber mehr und mehr als Mannschaft zusammengefunden und in den Situationen spielerische Lösungen gesucht und gefunden.“

Gelöste Stimmung also auf der gemeinsamen Rückfahrt in die Heimat. „Zufriedenheit ja, aber sicherlich keine Selbstzufriedenheit. Weiterhin ungeschlagen ist natürlich toll, aber spielerisch haben wir nach wie vor noch eine Menge Luft nach oben. Sollten wir wirklich in der kommenden Spielzeit eine Klasse höher antreten, treffen wir naturgemäß auf dementsprechend starke Konkurrenz. Da müssen wir in allen Bereichen noch eine Schippe drauflegen. Aber heute freuen wir uns selbstverständlich über weitere vier Punkte und über die positiven Dinge des Tages. Ein Sonderlob geht auf jeden Fall an unsere Spieler, die in der Regel etwas weniger Spielzeit bekommen. Alle haben klasse für die Mannschaft gekämpft und einen großen Anteil am Erfolg.“, so nochmal Teamchef Röger mit etwas Abstand.

Die nächsten Schritte auf dem Weg Richtung Meisterschaft stehen für die Lions am 10. Februar in Buchholz auf dem Programm. Gegen den gastgebenden Tabellenletzten und die überraschen starken Braunschweiger sollen die nächsten Punkte her. (rc)

TSV Achim Lions: M.Steinhardt(51 Punkte), Wilker(22), Röger(18), Christmann(10), Schwarmann(9), Wetjen(2), Albrecht(2), Tchorz, Geier, T.Steinhardt (n.E.)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 24.01.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Bewährungsprobe an der Ostsee

Achim Lions wollen in Rostock weiße Weste wahren

Sechs Siege aus den bisherigen sechs Spielen, so lautet die überaus positive Bilanz der TSV Achim Lions nach Saisonhalbzeit der Oberliga Nord. Am kommenden Sonntag nun gilt es, das Punktekonto weiter auszubauen und den Platz an der Sonne zu verteidigen – ganz einfach wird dieses Unterfangen aber voraussichtlich nicht. Die weiteste Reise der Spielzeit führt die heimischen Korbjäger zur SG Rostock/Stralsund, den mit zwei Minuspunkten belasteten ärgsten Verfolger. Die zweite Begegnung an diesem Doppelspieltag muss der Spitzenreiter direkt im Anschluss gegen die RSG Langenhagen austragen.

„Rostock/Stralsund verfügt über einen sehr breiten Kader, gerade bei ihren Heimspielen werden sie aus dem Vollen schöpfen können und viel Qualität aufs Parkett bringen. Aber auch wir treten die Fahrt fast komplett an, das wird eine intensive Begegnung werden, in der wir von Beginn an den Kampf annehmen müssen.“, ist sich Spielertrainer Nico Röger sicher, dass die Hansestädter alles daransetzen werden, dem Ligaprimus die erste Niederlage beizubringen. „Wenn wir es allerdings schaffen, neben unseren individuellen Möglichkeiten auch eine geschlossene Mannschaftsleistung hinzulegen, ist mir nicht bange.“ Da auch Rückkehrer Martin Steinhardt zum zweiten Mal in dieser Saison zum Einsatz kommen wird, sind die Lions in ihren Line-ups sehr variabel aufgestellt.

Diese Wechseloptionen können sich im Laufe des Tages noch als eminent wichtig erweisen, denn gleich nach der vermutlich kräfteraubenden Partie geht es gegen das junge Team der RSG Langenhagen. Auch wenn der Gegner aktuell im unteren Mittelfeld der Tabelle festhängt, warnt Röger davor, die schnelle Truppe aus dem Hannoveraner Umland auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir müssen – unabhängig vom Ausgang der ersten Partie – gleich wieder hellwach sein und das Tempo mitgehen. Langenhagen kann im Gegensatz zu uns ausgeruht in das Spiel gehen und wird uns gleich den Schneid abkaufen wollen. Aber wir wissen auch, dass am Wochenende ganz wichtige Weichen gestellt werden können. Das sollte bei allen „Löwen“ nochmal ein Extra an Motivation und Energie freisetzen.“ (rc)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 12.12.2017 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Achim Lions feiern Herbstmeisterschaft

Nach zwei Siegen in Braunschweig weiterhin mit weißer Weste.

Auch ihre letzten beiden Spiele vor der Winterpause konnten die Rollstuhlbasketballer der TSV Achim Lions siegreich gestalten. Nach den mehr oder weniger souveränen 60:38- sowie 81:63-Erfolgen am vergangenen Samstag gegen die RSG Langenhagen und den MTV Braunschweig beenden die Weserstädter das Jahr als Tabellenführer und einzig noch ungeschlagene Mannschaft der Oberliga Nord. Für Spielertrainer Nico Röger allerdings kein Grund, um abzuheben: „Die Tabelle können wir uns jetzt an den Weihnachtsbaum hängen und über die Feiertage genießen. Unsere Leistung am heutigen Tag war allerdings nur bedingt meisterlich, wir mussten uns die Erfolge hart erarbeiten. Schön anzusehen war das speziell im Spiel gegen Braunschweig über weite Strecken nicht.“, so der neben aller Freude stets auch kritische Teamchef.

Dabei ging es im ersten Match gegen die junge, schnelle Truppe aus Langenhagen gut los – in der Defense ließen die Lions wenig zu und unter dem gegnerischen Korb wurde nach und nach eine deutliche Führung herausgeworfen. Zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 29:10 praktisch vorentschieden, nach drei Vierteln stand ein noch klarerer 50:23-Vorsprung auf der Anzeigetafel. Im letzten Abschnitt dann schlichen sich mehr und mehr Unkonzentriertheiten in das Spiel der heimischen Löwen, vorne wie hinten ließ man den nötigen Biss vermissen. So konnte der kämpferische Gegner die finalen zehn Minuten gar für sich entscheiden und das Ergebnis aus seiner Sicht mit 38:60 noch etwas freundlicher gestalten.

„Das war in Ordnung so, gerade wenn man bedenkt, dass wir heute viele krankheitsbedingte Ausfälle zu kompensieren hatten. Zudem konnte auch unser Neuzugang Martin Steinhardt die Fahrt nicht mitantreten, sodass wir auf zwei eigentlich angeschlagene Akteure zurückgreifen mussten. Trotzdem waren wir personell immer noch stark genug besetzt, um einen Gegner wie Langenhagen, der übrigens ebenfalls nicht aus dem Vollen schöpfen konnte, über die gesamte Distanz zu beherrschen.“, so der Trainer in der Rückschau auf die Partie, auf die direkt im Anschluss die Begegnung mit dem ausgeruhten Gastgeber folgte.

Auch gegen die routinierte und abgeklärte Mannschaft aus der Löwenstadt war die erste Halbzeit eindeutig die bessere der Achimer Rollis. Im Alleingang warfen die beiden Center Michael Wilker - mit insgesamt 54 Punkten erneut Topscorer des Tages - und Roland Christmann im ersten Viertel eine 19:9-Führung heraus, Bis zum Ende der ersten Hälfte wurde diese noch auf 45:23 ausgebaut, was sich eigentlich beruhigend auf das eigene Spiel hätte auswirken sollen. Aber schon zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass trotz der Erfolge an diesem Tag eine Menge Sand im Getriebe war. Dass der zweite Abschnitt letztendlich an die Braunschweiger ging, war weniger dem Gegner als dem immer fahriger werdenden Spiel der Lions zuzuschreiben. Allgemeine Erleichterung dann bei Ertönen der Schlusssirene, mit 81:63 wurde immerhin der sechste Sieg im sechsten Spiel eingefahren.

„Durch viele strittige Schiedsrichterentscheidungen, die uns zu unnötigen Diskussionen veranlassten sowie viele unnötige Ballverluste im Spielaufbau, haben wir uns selbst gegenseitig verunsichert. Braunschweig hat das dann clever genutzt und zudem sicher und ruhig eingenetzt.“, gab Youngster Jannik Schwarmann auf der Rückfahrt zu Protokoll. „Wir haben heute zum Beispiel nur drei unserer 21 Versuche von der Freiwurflinie getroffen. Damit gewinnst Du normalerweise keinen Blumentopf.“, so der kürzlich volljährig gewordene Flügelflitzer.

Trainer Nico Röger konnte da schon wieder positiver vorausblicken. „Klar, das war insgesamt eher suboptimal. Der spielerische Anspruch ist bei unseren Möglichkeiten sicherlich ein anderer. Aber ungeschlagener Tabellenführer ist ja so schlecht auch nicht. Wichtig ist, dass wir aus dem Tag lernen und im neuen Jahr wieder ein geschlossenes Mannschaftsspiel zeigen. Das war heute auch eine Art Charaktertest. Die kommenden Aufgaben werden nicht leichter.“ Im Januar steht für die Achim Lions die lange Fahrt nach Rostock an, die Ostseestädter sind aktuell nach Minuspunkten der ärgste Verfolger. (rc)

TSV Achim Lions: Wilker(54 Punkte), Röger(42), Christmann(20), Schwarmann(11), Wetjen(8), Albrecht(2), Geier(2), T.Steinhardt(2)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 05.12.2017 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Souverän, aber bescheiden

 
Sport: Oberliga Rollstuhlbasketball Achim Lions - RSC Oldenburg
Nico Röger (links) und seine Rollstuhlbasketballer des TSV Achim überzeugten auch am zweiten Spieltag in der Oberliga. Gegen Hannover United III und gegen den RSC Oldenburg siegten sie deutlich. (Björn Hake)

Die Rollstuhlbasketballer des TSV Achim haben auch am zweiten Spieltag vor heimischen Publikum in der Oberliga Nord zwei souveräne Siege eingefahren und stehen nun in der Tabelle mit 8:0 Punkten auf Platz eins. Nachdem zuerst das Team von Hannover United III deutlich mit 16:54 (12:23) den Gastgebern unterlag, gab es im zweiten Spiel des Tages ein 60:41 (30:23)-Erfolg im Derby gegen den RSC Oldenburg.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten wurde die Mannschaft aus der niedersächsischen Landeshauptstadt von Beginn an dominiert. Zur Halbzeit stand es für die Achimer Lions bereits 23:12. „Hannover gehört zu den Nachwuchstruppen in der Liga. Da wir körperlich und von der Bank her besser besetzt sind, hat man den Unterschied schon gemerkt“, sagte TSV-Spielertrainer Nico Röger. Dennoch habe sich das Team aus Hannover unter Wert verkauft. „Sie haben sich zu sehr auf Oldenburg ausgeruht. Normalerweise sind sie besser“, erklärte Röger.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte das Team aus Achim einen kleinen Moment gebraucht, um wieder ins Spiel zu finden. Das kleine Leistungstief war aber nur von kurzer Dauer, sodass auch das dritte und vierte Viertel mit 15:2 und 16:2 ohne große Gegenwehr an die Lions gingen. Ein bisschen Kritik gebe es aber dennoch vom Coach. „Gerade bei so einem Gegner wird man mit der Zeit etwas nachlässiger und verliert ab und an die Konzentration. Im Großen und Ganzen haben wir das aber gut gemacht“, sagte Nico Röger.

Nach einer etwas längeren Pause kam es um am Sonntagnachmittag zum Derby gegen den RSC Oldenburg, das die Achimer mit Spannung erwarteten. Bis zum vergangenen Sommer hatten die beiden Vereine noch eine Spielgemeinschaft gebildet. Nun traten sie in der Halle am Arenkamp gegeneinander an. Großartige Spannung war nicht zu spüren. Die Teams wirkten gelassen und scherzten miteinander. Als der Pfiff ertönte, wurde es aber ernst.

Im ersten Viertel schenkten sich beide Mannschaften nichts. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was dem Spielertrainer der Lions gar nicht gefiel. „Zu Beginn waren wir einfach inkonsequent. Wir haben nicht das Spiel gespielt, was wir uns vorgenommen haben“, monierte Nico Röger. Achim verspielte eine 10:5-Führung, sodass die Oldenburger zum Ausgleich kamen (10:10). Martin Steinhardt besorgte wenige Sekunden vor Abpfiff des ersten Viertels das 14:13 für den TSV. 

Zu Beginn des zweiten Viertels wirkten die Gastgeber frischer und konsequenter. „Man hat den Oldenburgern schon angemerkt, dass sie ein Spiel in den Knochen hatten. Unser Vorteil ist einfach, dass wir eine breit gefächerte Bank haben“, erklärte Röger. In der Partie zeigte sich das auch von Minute zu Minute immer mehr. Da die Gäste aus Oldenburg in der Rückwärtsbewegung nicht schnell genug waren, nutzten die Lions die Möglichkeit und bauten ihren Punkteabstand weiter aus.

Im dritten Viertel ließen die Gastgeber so gut wie nichts mehr zu. Vorne waren sie entschlossener und hinten boten sie dem Gegner keine Chance. Fünf Punkte waren es, die die Oldenburger holten. Wohingegen die Achimer mit 20 Punkten ihre Führung ausbauten (50:28). Zwar ließ die Konzentration bei den Lions im letzten Viertel etwas nach, dennoch verließen sie am Ende mit einem 60:41 die Halle als Sieger. „Es war in Ordnung. Dennoch ist es ärgerlich, dass wir nicht von Anfang an konsequent genug waren. Das Ergebnis ist am Ende deutlicher ausgefallen als erwartet“, sagte der Spielertrainer des neuen Tabellenführers aus Achim.

TSV Achim Lions: Wilker (33), Steinhardt (32), Röger (24), Christmann (9), Wetjen (8), Schwarmann (6), Steinhart (2). Albrecht, Jungmann

( 03.12.2017 - Weser-Kurier)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 28.11.2017 von Nico röger

Derbytime am Arenkamp

Nach dem erfolgreichen Auftakt in der Oberliga Nord geht es für die Rollstuhlbasketballer der TSV Achim Lions am 03. Dezember in heimischer Halle darum, die ansprechende Leistung vom ersten Spieltag in Hannover zu bestätigen. Gegner in Uphusen ist zunächst erneut die Mannschaft aus der Landeshauptstadt, bevor dann am Nachmittag das brisante Derby gegen den RSC Oldenburg ansteht.

„Wir spielen zu Hause, da wollen wir den Ton angeben. Zwar stehen wir vor komplizierten Begegnungen, wissen andererseits aber auch um die Chance, uns mit zwei weiteren Erfolgen oben festzusetzen. Wenn wir unsere Leistung vom Saisonstart wiederholen und als Mannschaft zusammenhalten, haben wir gute Möglichkeiten.“, so Spielertrainer Nico Röger im Vorfeld. “Unser Ziel ist, in der Liga oben mitzumischen und ein Wörtchen um den Aufstieg in die Regionalliga mitzureden. Aller Voraussicht nach werden in diesem Jahr gleich 2 Teams hochgehen - aber auch die Konkurrenz, die teilweise noch schwer einzuschätzen ist, schläft nicht.“, gibt sich der Teamchef verhalten optimistisch, warnt aber gleichzeitig vor überzogenen Erwartungen.

Erster Gegner im heimischen Löwenkäfig ist das Team von Hannover United III, das vor vier Wochen zwar deutlich mit 58:26 in die Schranken gewiesen wurden, aber gerade die Höhe des Erfolges täuscht über den wahren Spielverlauf etwas hinweg (siehe nebenstehenden Bericht). Erst in der zweiten Halbzeit konnten sich die Löwen entscheidend absetzen und die schwindenden Kräfte des Kontrahenten ausnutzen. „United ist in der ersten und zweiten Bundesliga vertreten, die haben hervorragende Trainingsmöglichkeiten, auch die „Dritte“ ist technisch und taktisch sehr gut geschult. Ihr Kader besteht aus einer ausgewogenen Mischung aus erfahrenen sowie jungen, schnellen Spielern. Wie werden wieder von Anfang an hellwach sein müssen.“, so Center und Co-Trainer Michael Wilker, der mit 54 Punkten bisher treffsicherste Schütze im Team der Lions.                                                    

Nachdem die beiden Gastmannschaften sich am Mittag duellieren, kommt es dann um 15 Uhr zum mit Spannung erwarteten Spiel gegen den RSC Oldenburg. Die Beendigung der Spielgemeinschaft im vergangenen Sommer hat nun zur Folge, dass sich die befreundeten Vereine erstmals seit Jahren im Kampf um wichtige Ligapunkte gegenüberstehen. Oldenburgs Trainerfuchs Harald Fürup hat es wieder einmal geschafft, eine schlagkräftige Truppe aufs Parkett zu bringen. Nach einer völlig unnötigen Auftaktschlappe gegen Braunschweig setzten sich die Huntestädter durch ihre drei jüngsten Erfolge vor die Lions an die Spitze des Klassements - zusätzlicher Reiz also durch das Duell „Erster gegen Zweiter“. Auch für Röger ist die Begegnung kein Spiel wie jedes andere: „Man kennt und schätzt sich natürlich gegenseitig, große Überraschungen wird es nicht geben. Mitentscheidend wird sein, wer die vermeintlichen Stärken und Schwachstellen der gegnerischen Mannschaft besser bekämpfen bzw. nutzen kann. Ich hoffe natürlich, dass wir dies am Ende sein werden. Bei aller Freundschaft haben wir auch am ersten Advent keinerlei Geschenke zu verteilen.“ (rc)

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