header

Aktuelles

Lions Rollstuhlbasketball 07.11.2017 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Zwei deutliche Siege zum Oberliga-Start

logo

Viel besser hätte es nicht laufen können für Achims Rollstuhlbasketballer zum Auftakt der Saison in der Oberliga Nord. Aus Hannover kehrten die Lions mit zwei klaren Erfolgen zurück. Nachdem zuerst das Team von Blau Weiß Buchholz mit 87:23 überdeutlich in die Schranken gewiesen wurde, gab es im Anschluss einen 58:26-Sieg gegen den Gastgeber zu feiern.

Sorgte nach Ankunft in der Landeshauptstadt noch ein nicht mitgereister Trikotkoffer für etwas Hektik und Improvisationsbedarf, passte im Gegensatz zur Oberbekleidung glücklicherweise von Anfang an die Leistung auf dem Parkett. Die Mannschaft aus Buchholz wurde von der ersten Minute an dominiert, schon zur Halbzeit stand eine deutliche 41:12-Führung auf der Anzeigetafel. Die heimischen Löwen ließen aber weiterhin nicht nach und spätestens, als sich der dominierende Spieler des Teams aus der Nordheide gegen Ende des dritten Viertels nach seinem fünften Foul verabschieden musste, waren beim Gegner alle Dämme gebrochen. Der letzte Abschnitt ging somit ohne große Gegenwehr mit 26:2 an die Lions, was unterm Strich einen 87:23-Kantersieg bedeutete. Mit starken 35 Punkten zeigte sich hierbei Center Michael Wilker besonders bissig.

Wenig zu monieren also nach der ersten Partie für Teamchef Nico Röger: “Das war natürlich ein dankbarer Auftakt für uns. Wir konnten ohne große Brüche im Spiel munter durchwechseln und alle Spieler konnten sich in die Scorerliste eintragen, was auch nicht alltäglich ist. Man muss allerdings auch sagen, dass Buchholz am heutigen Tag kein echter Maßstab war. Sie haben ein paar sehr wichtige Akteure verloren und setzen nun voll auf den Nachwuchs, für sie wird es wohl leider keine einfache Saison.“

Ungleich mehr gefordert waren die Achimer dann aber im zweiten Match gegen Hannover United III. Der Gastgeber hielt bis Mitte des dritten Abschnittes dagegen und obwohl die Führung von Beginn an in den Händen der Lions lag, konnten diese sich nie entscheidend absetzen. Der 22:16-Vorsprung zur Halbzeit war wenig beruhigend, erst mit einem 8:0-Lauf um die 25.Minute herum und einem daraus resultierenden 35:24 vor dem letzten Viertel war die Vorentscheidung gefallen. „Wichtig war, dass wir in der engen Phase des Spiels den Kampf angenommen und insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt haben. Von dem letztlich zu hoch ausgefallenen Endergebnis dürfen wir uns aber nicht blenden lassen.“, so Röger nach dem Erfolg, zu dem er selbst 27 Punkte beisteuerte. Die letzten zehn Minuten gingen analog zur ersten Partie mit 23:2 an seine Truppe, Hannover hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings in die Niederlage eingewilligt und gab nun auch seinen Bankspielern notwendige Spielpraxis.

Ob zweier klarer Siege und der damit verbundenen Tabellenführung konnte Pressewart Roland Christmann auch das logistische Missgeschick vom frühen Morgen mit Humor nehmen. „Kann mal passieren, muss aber auch nicht. Wir werden den Vorfall selbstverständlich knallhart intern aufarbeiten und die notwendigen Konsequenzen daraus ziehen. Heute gilt unser Dank Katrin Wetjen, die sich direkt nochmal auf den Weg nach Achim machte und sich verblüffenderweise bereits in der Halbzeit des ersten Spiels mit ihrer Beute wieder in der Halle einfand, um nahtlos auf dem Feld weiter Vollgas zu geben. Im Nachhinein können wir eigentlich froh sein, dass zumindest unsere Hosen mit an Bord waren.“(rc)

Für die TSV Achim Lions spielten und trafen: Wilker (54), Röger (46), Christmann (16), Wetjen (9), Schwarmann (7), Jungmann (6), Tchorz (2), Albrecht (2), Steinhardt (2), Geier (1)


Lions Rollstuhlbasketball 02.11.2017 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Lions starten auswärts in die neue Saison

Am Wochenende gegen Hannover und Buchholz...

Am ersten November-Sonntag müssen die Rollstuhlbasketballer des TSV Achim in der Landeshauptstadt ihre Visitenkarte abgeben. Im Kampf um die ersten Punkte der diesjährigen Oberliga-Saison treffen die heimischen „Löwen“ auf Gastgeber Hannover United 3 sowie auf das Team von Blau Weiß Buchholz. „Zwei ernstzunehmende Gegner, die da auf uns warten. Aber wenn wir alle Spieler an Bord haben und unsere Möglichkeiten umsetzen, sollten wir dagegenhalten können.“, gibt sich Spielertrainer Nico Röger verhalten selbstbewusst vor Beginn der Spielzeit. „Unser Kader ist, auch durch unsere beiden Neuzugänge, noch stärker und variabler besetzt als im vergangenen Jahr. Wir wollen zumindest wieder oben mitmischen.“

Für einen der beiden Neuen, Flügelspieler Rouven Albrecht, ist gleich das erste Saisonspiel am Mittag ein ganz besonderes – trifft er doch direkt auf das Team aus Buchholz, für das er noch in der vergangenen Spielzeit aufs Feld rollte. „Natürlich freue ich mich, meine ehemaligen Mitspieler wiederzusehen, aber zumindest für vierzig Minuten spielt das überhaupt keine Rolle.“, lässt der 30-jährige keinerlei Zweifel aufkommen, wer am Ende das Parkett als Sieger verlassen soll.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Mannschaft aus der Nordheide ist der bundesligaerfahrene Thomas Erdrich. Der hochgewachsene Center sollte soweit wie möglich aus der Zone gehalten werden, wie die Achimer aus den häufigen Duellen in den vergangenen Jahren gelernt haben.

Anschließend steht dann das interessante Duell gegen den Gastgeber an. Die dritte Mannschaft von Hannover United, Aufsteiger aus der Landesliga, sollte man auf gar keinen Fall unterschätzen, weiß auch Michael Wilker, zweiter Neuzugang der Lions, der unterm gegnerischen Korb für die nötigen Punkte sorgen soll. „United ist in der ersten und zweiten Bundesliga vertreten, die haben hervorragende Trainingsmöglichkeiten, auch die „Dritte“ wird technisch und taktisch sehr gut geschult sein. Vom aktuellen Kader her haben sie eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen sowie jungen, schnellen Spielern. Wie werden von Anfang an hellwach sein müssen.“, so der Center, der bei den Lions auch als Co-Trainer fungiert.

Vorsichtiger Optimismus also in Rögers Team. „Der erste Spieltag ist für alle Teams auch eine Art Standortbestimmung. Wir haben aber keinen Grund, uns zu verstecken und freuen uns, dass es endlich losgeht. Entscheidend wird sein, ob wir das, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben, auch zeigen können. Wenn alle an ihr Limit gehen, ist mir nicht bange.“

Ihren ersten Heimspieltag tragen die Lions am 03. Dezember aus. Gäste in Achim-Uphusen werden dann wiederum die Hannoveraner sowie das befreundete Team vom RSC Oldenburg, mit denen bis zum Sommer noch eine Spielgemeinschaft bestand, sein. (rc)


Lions Rollstuhlbasketball 17.10.2017 von Nico röger

Erstes Turnier für Fußgänger wurde bestens angenommen

Erfolgreiche Premiere

Dem Rollstuhlbasketball einmal eine größere Bühne bieten und die Attraktivität der inklusiven Mannschaftssportart einem breiten Publikum hautnah zu vermitteln, dieses Ziel hatten sich die Achim Lions mit ihrem Basketballturnier für Fußgänger gesetzt. Nach der erstmaligen Austragung am vergangenen Sonntag herrschte dann auf allen Seiten große Zufriedenheit - trotz traumhaftem Wetter, Landtagswahl in Niedersachsen oder Freimarkt in Bremen strömten rund 150 Interessierte in die Uphuser Sporthalle, um sich aktiv und passiv am rasanten Geschehen und dem bunten Rahmenprogramm zu beteiligen.

Acht Teams aus heimischen Firmen und Vereinen hatten sich gemeldet, um sich auf das „Abenteuer Rollstuhlbasketball“ einzulassen - selbst Radio Bremen Energy ließ es sich nicht nehmen, mit einer eigenen Mannschaft um Morgenmoderator Chris anzutreten und im Vorfeld fleißig Werbung für das Event zu machen. Immerhin reichte es zum Schluss zu einem sehr guten dritten Patz, verbunden mit dem Versprechen „Wenn es in einem Jahr zu einer Neuauflage kommt, sind wir auf jeden Fall wieder dabei!“. Worte, über die sich Lions-Teamchef Nico Röger natürlich freute: „Der Tag heute war ein voller Erfolg, die viele Arbeit im Vorfeld hat sich wirklich gelohnt. Wir haben überwiegend positives Feedback erhalten, es hat allen großen Spaß gemacht und die meisten Teilnehmer wären wohl auch bei einer Neuauflage dabei.“

Dieses Mal schnappte sich das „Cross Fit Team Achim“ den Siegerpokal, in einem spannenden Finale setzte man sich gegen die Mannschaft von „ASP Mobile“ aus Stuhr/Brinkum durch. Mit Preisen, Urkunden und Pokalen wurden natürlich bei der anschließenden Siegerehrung alle teilnehmenden Gruppen bedacht. „Die Platzierungen waren heute nicht das Wichtigste, aber sorgen selbstverständlich in jedem sportlichen Wettkampf für ein Extra an Motivation. Auch wenn es auf dem Feld teilweise recht wild zuging, hat man im Laufe des Tages sehen können, wie die Spieler gerade das Problem, gleichzeitig Ball und Stuhl zu koordinieren, immer besser in den Griff bekamen. Und das ständige Knallen bei Zusammenstößen, die beim Rollstuhlbasketball einfach dazugehören, sorgte höchstens anfangs für etwas Zurückhaltung. Wir hatten übrigens keinerlei Verletzungen zu beklagen.“ fügt Katrin Wetjen mit einem Schmunzeln hinzu.

Auf der einen Seite stand naturgemäß der sportliche Aspekt der Veranstaltung im Vordergrund, aber auch das „Drumherum“ ist mehr als eine Erwähnung wert. Die den ganzen Tag laufende Tombola, bei der u.a. Werder-Tickets für das kommende Pokalspiel, ein frisch signierter Basketball der EWE Baskets Oldenburg oder ein Trikot der Eisbären Bremerhaven mit den Orig. Unterschriften aller Spieler verlost wurden, kamen einem ganz speziellen Zweck zu Gute. Die engagierten Damen von „Stricken mit Herz“, die selbst eine Menge liebevoll handgemachter Preise beisteuerten, sammeln schon geraume Zeit für einen Sportrollstuhl für den beinamputierten Sascha Nekkers, der sich im vergangenen Jahr den Achimer Lions angeschlossen hat und sich seinerseits aktiv in der Flüchtlingshilfe betätigt - der Verein „Verden hilft e.V.“ war mit eigenem Team am Start. Inklusive der gesamten Einnahmen der Tombola konnte am späten Nachmittag ein Scheck über 1600€ übergeben werden, was beim Adressaten natürlich für sehr große Freude sorgte.

Die tolle Organisation der Veranstaltung, die von allen Beteiligten lobend hervorgehoben wurde, sorgte für einen reibungslosen und planmäßigen Ablauf, das aufwändige Catering, Aufführungen der TSV Achim-Tanzkids, ein Demo-Spiel der Lions-„Profis“ und vieles mehr rundeten einen abwechslungsreichen Tag ab. Pressewart Roland Christmann, selbst als Fußgänger im Team aktiv, ist sich sicher, dass es im kommenden Jahr zu einer Neuauflage kommen wird: „Das Turnier wurde in dieser Form gut angenommen, wir freuen uns über die zahlreichen positiven Rückmeldungen. Das war auch eine Art Testlauf für uns, wir werden genau analysieren, was wir beim nächsten Mal eventuell noch verbessern können. Wir hoffen natürlich immer, den einen oder die andere für unseren Sport begeistern zu können – ob nun aktiv als Spieler oder als zukünftigen Zuschauer. Unser nächster Heimspieltag findet übrigens am 3.Dezember statt!“ (rc)

 


Lions Rollstuhlbasketball 10.10.2017 von Nico röger

Radio Energy und TSV Achim Lions präsentieren...

... Buntes Programm rund um den Rollstuhlbasketball

Tombola mit Werder-Tickets, Versteigerung und vieles mehr beim 1.Fußgängerturnier

Kommenden Sonntag geht es rund in der Sporthalle Arenkamp in Achim-Uphusen – und das im wortwörtlichen Sinne. Die Rollstuhlbasketballer der Achim Lions tragen zum ersten Mal ein Turnier für Fußgänger aus, präsentiert und den ganzen Tag über begleitet von Radio Energy, das übrigens auch seine „Allstars“ ins Rennen schickt. Neben dem sportlichen Wettstreit der acht Mannschaften, die sich aus Firmen und Vereinen der Region zusammensetzen, gibt es von früh bis spät ein buntes Rahmenprogramm, u.a. werden Tickets für das kommende Pokalspiel von Werder Bremen gegen Hoffenheim verlost. Unterstützt wird das Event vom Projekt „Gemeinsam zum Korberfolg“ des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes.

„Das kann sich wirklich mehr als sehen lassen.“, zeigt sich Teamchef Nico Röger hocherfreut nicht nur über das Teilnehmerfeld, sondern auch über das vielfältige „Drumherum“, welches er mit seinem Team in den vergangenen Wochen auf die Beine gestellt hat. „Das Radio Energy Bremen mit Moderator Christopher „Chris“ Butt mit am Start ist, ist natürlich klasse und wird für dementsprechende Stimmung in der Halle sorgen. In ihrem Programm weisen sie schon ständig auf Sonntag hin, bieten auch einem interessierten Hörer die Chance, in ihrem Team mitzuspielen. Zudem werden am Mittwoch unsere beiden „Löwen“ Katrin Wetjen und Rouven Albrecht live im Studio sein. Für diese nicht alltägliche Form der Unterstützung sind wir selbstverständlich sehr dankbar. So können wir uns und unseren Sport auch einmal einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren.“

Daneben wird eine große Tombola mit attraktiven Preisen veranstaltet und u.a. ein Basketball mit den Unterschriften der EWE Baskets Oldenburg und ein Trikot der Eisbären Bremerhaven für einen guten Zweck versteigert. Die Verlosung wird durchgeführt von den rührigen Damen von „Stricken mit Herz“ aus Hannover, die sich stets auf verschiedensten Ebenen ehrenamtlich engagieren. Das gewohnt schon üppige Catering wird noch veredelt durch „Grillfeuer BBQ“ aus Oyten, die einen großen Grillpavillon samt Würstchen zur Verfügung stellen und Edeka Schieweck aus Achim spendet die Getränke für die knapp 50 anwesenden Spieler und Spielerinnen - die Unterstützung der heimischen Wirtschaft ist also enorm.

Ach ja – und Sport findet auch noch statt. Neben dem Herzstück der Veranstaltung, dem großen Rollstuhlbasketball-Turnier für Fußgänger, sorgt der TSV Achim mittags für etwas Abwechslung mit Vorführungen der Tanzkids, zudem werden die Lions in einem kurzen Demo-Spiel ihr Können präsentieren.

Im Mittelpunkt stehen natürlich den Tag über die acht Teams, ausschließlich bestehend aus Fußgängern, die sich erstmals im Rollstuhlsport versuchen. Neben den „Energy Bremen Allstars“ treten u.a. Mannschaften von Reha-Technik Bremen, Oesterreich Orthopädie-Technik oder der Firma ASP, einem Fahrzeugumrüster aus Stuhr/Brinkum, an. Auch der Verein „Verden hilft e.V.“, der sich in der Flüchtlingshilfe engagiert oder eine Konfirmandengruppe aus dem Landkreis Diepholz sind am Start, der TSV Achim schickt seine Turnabteilung ins Rennen um Ruhm, Ehre und natürlich den großen Siegerpokal. Da bei der Namensgebung der Phantasie keine Grenzen gesetzt wurden, treten z.B. dem „Cross Fit Team “ gegen „Lokomotive Luther“ oder „Dynamo Dogma“ an. Gespielt wird im 3 gegen 3 auf dem Kleinfeld, jedem Team wird ein Spieler bzw. eine Spielerin der Achim Lions als „Pate“ zur Seite gestellt.

Pressewart Roland Christmann zeigt sich begeistert von der Resonanz der Bevölkerung: „Das wird eine tolle Veranstaltung, ich kann nur jedem raten, einmal bei uns vorbeizuschauen. Den Freimarkt kann man ja schließlich auch noch danach besuchen. Um 10.30 Uhr beginnen die ersten Spiele, gegen 16.30 sollte das Finale gespielt sein und Sieger und Besiegte geehrt werden. Verlierer wird es an diesem Tag nicht geben, der Spaß steht eindeutig im Vordergrund. Neben den genannten Highlights soll das Turnier natürlich auch dazu dienen, den Rollstuhlsport etwas bekannter zu machen und eventuell bestehende Berührungsängste zu nehmen. Wir hoffen natürlich, dass der Tag ein Erfolg wird, wir haben viel Zeit und Herzblut in die Vorbereitung gesteckt. Unser Traum ist, dass sich daraus eine jährlich stattfindende Veranstaltung etablieren kann.“ (rc)


Lions Rollstuhlbasketball 26.09.2017 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Lions fehlt der letzte Biss

logo

Sieg und Niederlage im Regionspokal

Am vergangenen Sonnabend reisten die Rollstuhlbasketballer der TSV Achim Lions zum Pokalturnier nach Hamburg, wo der Sieger der Region Nord ausgespielt wurde. Diesem winkt immerhin die Austragung der ersten Hauptrunde im DRS-Pokal gegen einen Bundesligisten. Besonders große Hoffnungen konnte sich das Team um Spielertrainer Nico Röger im Vorfeld allerdings nicht machen angesichts der Gruppengegner. Ein Zweitliga- und zwei Regionalligavertreter waren dem heimischen Oberligisten zugelost worden, also denkbar schwierige Aufgaben für die „Löwen“. Dass es dennoch immerhin zum zweiten Platz in ihrer Vorrunde reichte, war aber nicht nur dem Auftreten seiner Mannschaft zu verdanken. „Die BG Baskets Hamburg 2 haben kurzfristig absagen müssen und Emsland Meppen ist hauptsächlich mit Nachwuchsspielern angereist. Somit war die Mannschaft aus Rostock/Stralsund der klare Favorit, dieser Rolle wurden sie letztendlich ja auch gerecht. Von uns hätte ich mir teilweise etwas mehr gewünscht, wir haben noch einiges an Arbeit vor uns bis zum Saisonbeginn“, so der stets kritische Teamchef am Ende eines langen Tages.

Frühzeitig war man an die Elbe gereist, um sich optimal vorzubereiten auf die erste Partie gegen den Gastgeber, der dann ärgerlicherweise spontan zurückgezogen hatte. Somit mussten die Achimer drei Stunden ausharren, bis am Mittag endlich das Match gegen die Emsländer anstand. Bei auf viermal sechs Minuten verkürzter Spielzeit konnten sich die Lions nach Pausenrückstand mit 24:20 (9:14) knapp durchsetzen. „Die Spannung wäre überhaupt nicht nötig gewesen. Meppen ist mit einer besseren Nachwuchsmannschaft angetreten, ihre stärksten Spieler haben sie zu Hause gelassen. Wir hatten zeitweise ungenügenden Zugriff auf den Gegner, überhaupt war heute unser Defense-Verhalten nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und wenn dann vorne die Würfe nicht verwertet werden – im zweiten Viertel ist uns nur ein einziger Korb gelungen – wird es halt eng.“

Viel Zeit zum Ausruhen blieb der Röger-Truppe nicht, direkt im Anschluss ging es gegen den physisch starken Kontrahenten von der Ostseeküste. „Rostock/Stralsund hat schon viel Qualität und zudem körperliche Präsenz im Kader. Da muss man voll dagegenhalten, das ist uns leider nur phasenweise gelungen.“ Dabei sah es im ersten Viertel noch recht gut aus für anfangs couragiert auftretende Lions, nach ständigen Führungswechseln lagen die Rostocker nur knapp vorne. Das Unheil nahm dann in den beiden folgenden Spielabschnitten seinen Lauf, beide Viertel wurden deutlich abgegeben, sodass die Partie beim Stand von 17:40 längst entschieden war. „Wir haben in der Verteidigung jegliche Aggressivität vermissen lassen, sind nicht eng genug an den gegnerischen Stühlen gewesen. Unsere geringe Foulbelastung ist ein Spiegelbild dafür. Dazu mangelte es dann noch an der nötigen Kommunikation, somit hatte der Gegner leichtes Spiel.“ Im letzten Viertel brachte Achim seinerseits nochmal seine größtmögliche Aufstellung und überraschte den Kontrahenten mit einer Pressverteidigung, was immerhin den Achtungserfolg eines mit einem Punkt gewonnenen Abschnittes einbrachte, an der klaren 29:51-Niederlage aber nichts mehr änderte.

Bis Anfang November bleibt den TSV Achim Lions nun noch Zeit, um die richtigen Erkenntnisse aus der Vorstellung zu ziehen. „Positiv bleibt festzuhalten, dass wir ab und an unseren Ansprüchen gerecht wurden, es einige gelungene Aktionen in der Offensive gab und wir auch bei der hohen Niederlage gegen Rostock phasenweise gezeigt haben, zu was wir fähig sind. Ich würde mir für die Vorbereitung häufiger Gegner des heutigen Kalibers wünschen, der Ernstfall lässt sich im Training leider nur mehr schlecht als recht simulieren.“ Viel Spielzeit bekamen in Hamburg die beiden Neuzugänge Rouven Albrecht und Michael Wilker, die Integration ins Team schreitet voran. Letztgenannter avancierte mit 20 Korbpunkten gleich zum Topscorer der Lions.

Der Regionspokalsieger kommt in diesem Jahr übrigens aus dem hohen Norden der Republik, die Kieler Wheeler konnten sich im Finale etwas überraschend gegen Rostock/Stralsund behaupten und ergatterten das begehrte Ticket zur Hauptrunde des deutschen Pokals. (rc)


Lions Rollstuhlbasketball 12.09.2017 von Nico röger

Dank Motiv e.V. - Neues Outfit für die Lions

Die Lions des TSV Achim 1860 e.V.  präsentieren sich ab sofort in einem einheitlichen Outfit. Dank der großzügigen Unterstützung von Motiv e.V. können die Lions nun auch außerhalb des Basketballfeldes glänzen. Herzlichen Dank hierfür!

MOTIV e.V. ist ein Zusammenschluss von Angehörigen, gesetzlichen Vertretern oder besonders sozial engagierten Personen mit dem Ziel der aktiven Interessensvertretung und Hilfeleistung besonders für Menschen mit Behinderungen. MOTIV steht für: "Menschen organisieren tatkräftige Interessensvertretung" Nur satt und warm war gestern! Heute geht es auch um Lebensqualität.


Lions Rollstuhlbasketball 10.09.2017 von Nico röger

Selbstbewusst in die neue Saison

...im Regions-Pokal am Wochenende aber nur in der Außenseiterrolle

Die Rollstuhlbasketballer der TSV Achim Lions konnten vor Wochenfrist durch den Sieg beim Vorbereitungsturnier in Wilhelmshaven einen gelungenen Einstand in die neue Spielzeit feiern. Ein Erfolg, den Spielertrainer Nico Röger allerdings nicht zu hoch bewerten will. „Das war eine gute Gelegenheit, sich etwas einzuspielen, aber in der Liga und speziell am kommenden Wochenende im Pokal in Hamburg warten ganz andere Gegner auf uns.“ Nichtsdestotrotz rollen die heimischen „Löwen“ selbstbewusst in die neue Spielzeit. „Wir waren schon in der vergangenen Saison ganz oben mit dabei, nun sind wir als Mannschaft ein Jahr weiter und haben uns zudem personell verstärken können. Nicht zuletzt durch unsere beiden Neuzugänge haben wir nicht nur noch mehr Qualität im Kader, sondern auch viele mögliche Line-ups auf dem Feld. Das macht unser Spiel um einiges variabler.“

Bei einem der beiden „Neuen“ handelt es sich um einen altbekannten Löwen. Center Michael Wilker, schon zu Zweitligazeiten Stammkraft der Achimer, streift sich nach Auflösung der Spielgemeinschaft mit dem RSC Oldenburg ab sofort wieder das Lions-Trikot über. Der treffsichere 36-jährige „Fußgänger“ aus Syke, der nach diversen Knochenbrüchen und Bänderrissen vor elf Jahren zum Rollstuhlbasketball kam, gehörte in der vergangenen Spielzeit zu den Topscorern der Regionalliga und will natürlich so schnell wie möglich dorthin zurück. „Ich denke schon, dass wir ein Wörtchen mitreden können, was die vorderen Plätze angeht. Selbstverständlich würde ich am liebsten schon im nächsten Jahr wieder eine Liga höher spielen.“, gibt sich Wilker optimistisch, was die kommende Saison angeht.

Ein ganz neues Gesicht bei den Lions ist der 30-jährige Rouven Albrecht aus Ahlerstedt bei Buxtehude. Der hochmotivierte Flügelspieler spielt erst seit einem Jahr überhaupt Rollstuhlbasketball, verbrachte seine erste Spielzeit bei Blau-Weiß Buchholz, um nun aufgrund der für ihn passenderen Trainingszeiten und -bedingungen an die Weser zu wechseln. „Das ist genau das, was ich gesucht habe. Im Training wird hart gearbeitet, ich kann hier viel lernen und mich weiterentwickeln. Außerdem macht das wirklich Spaß mit dieser Truppe. Ich freue mich auf die Saison und hoffe natürlich, möglichst viele Einsätze zu bekommen.“, so der stets engagierte Albrecht, der seit einem Verkehrsunfall als Jugendlicher im Rollstuhl sitzt.

Vor der Pflicht, also der in knapp sechs Wochen beginnenden Oberliga-Saison, kommt für die Achim Lions dieses Mal die Kür. Beim am kommenden Samstag in Hamburg stattfindenden Regionspokal trifft man ausschließlich auf höherklassige Gegner. Der gastgebende Zweitligist sowie die ambitionierten Drittligisten aus Stralsund/Rostock und Meppen werden wohl mindestens eine Nummer zu groß sein. „Da haben wir natürlich eine Hammergruppe erwischt. Diese Teams werden ganz sicher unsere Schwächen aufdecken und ausnutzen. Im besten Fall können wir eine Menge lernen und uns möglichst teuer verkaufen. Wichtig ist, dass alle vollen Einsatz zeigen und ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen. Wir werden vieles ausprobieren aber alles geben und versuchen, soweit wie möglich dagegenzuhalten.“, gibt sich Röger kämpferisch. Dem Sieger des Turniers winkt immerhin ein Duell mit einem Bundesligisten in der ersten Hauptrunde des DRS-Pokals.

Ganz besonders freut sich der Lions-Teamchef über den Umstand, dass man sich auch in der kommenden Spielzeit auf die bisherigen Sponsoren verlassen kann. „Das ist gerade in heutigen Zeiten nicht selbstverständlich. Ein großes Dankeschön an unseren Hauptsponsor MERENTIS und unsere beiden Co-Sponsoren RTB und OESTERREICH, ohne deren Know-how und finanzielle Unterstützung ein geregelter Trainings-und Spielbetrieb gar nicht möglich wäre. Gleichwohl sind wir immer auf der Suche nach Firmen oder Privatpersonen, die sich in irgendeiner Form im Rollstuhlsport engagieren möchten. Aktuell z.B. wollen wir eine Kindergruppe aufbauen, der Bedarf in der Region ist groß. Ohne Geld und ehrenamtliche Zeit ist das natürlich nicht möglich.“, so sein Appell an die heimische Bevölkerung. (rc)


Lions Rollstuhlbasketball 17.08.2017 von Nico röger

Gefördert und abgebildet durch Hacki-Bildwerk

Neuer Partner der Achim Lions

 

Hacki- Bildwerk ist ein ambitionierter Hobbyfotograf der im Großraum Bremen unterwegs ist. Sein Fokus liegt im Bereich der People-, Tier- und Landschaftsfotografie und nun auch im sportlichen Bereich der Lions. Wir freuen uns mit "Hacki" einen solch interessierten und leidenschaftlichen Fotografen an unserer Seite zu haben, der viele neue Ideen und Kreativität hineinbringt. 

Sein Motto: "Dem Moment Dauer geben ist mein Ziel."

Mehr Infos unter: www.facebook.com/DHBILDWERK


Lions Rollstuhlbasketball 12.08.2017 von Nico röger

Rollstuhlbasketball für Fussgänger am 15.10.2017

Mit den TSV Achim Lions „Gemeinsam zum Korberfolg“

Rollstuhlbasketball-Turnier für Fußgänger

Firmen und Vereine aus der Region besonders angesprochen

Bei den Rollstuhlbasketballern der Achim Lions läuft bzw. „rollt“ aktuell die Saisonvorbereitung auf Hochtouren, mehrmals in der Woche lässt Teamchef Nico Röger seine Akteure in der heimischen Halle in Achim-Uphusen schwitzen, damit in der kommenden Saison die hochgesteckten Ziele erreicht werden können.

Das hält die „Löwen“ aber nicht davon ab, kurz vor Beginn der Spielzeit noch einmal etwas ganz Besonderes anzubieten. Am Sonntag, den 15.Oktober, wird man erstmals ein Fußgänger-Rollstuhlbasketballturnier austragen.

Angesprochen sind vor allem die heimischen Firmen und Vereine, aber auch Freundeskreise oder sonstige Gruppierungen, die einmal etwas ganz anderes ausprobieren und sich auf die neue Erfahrung einlassen wollen. Bei der Namensgebung ihrer Teams ist der Phantasie und Kreativität freien Lauf gelassen. Freundschaftlich und fair, aber natürlich mit sportlichem Ehrgeiz wird den Tag über um den Sieg gekämpft. „Durch dieses Turnier wollen wir vor dem Saisonstart zeigen, dass bei den Achim Lions der Breiten- und Freizeitbereich mindestens genauso wichtig ist wie der Leistungssport. Gespielt wird im 3 gegen 3 auf dem Kleinfeld, mitmachen kann jeder und jede ab 12 Jahren. Ich hoffe, dass sich möglichst viele Interessierte melden, damit der Tag ein Erfolg wird. Nicht zuletzt soll es auch darum gehen, eventuelle Berührungsängste gegenüber dem Rollstuhlsport zu nehmen und natürlich Werbung für uns und das „most spectacular game on wheels“ zu machen.“

Bei den Achimer Rollstuhlbasketballern wird Inklusion in Reinform gelebt. Frauen und Männer, Junioren und Senioren, Behinderte und Nichtbehinderte spielen gemeinsam in einer Mannschaft. „Gerade, dass bei uns auch Sportler ohne körperliches Handicap herzlich willkommen sind, ist vielen Außenstehenden überhaupt nicht bewusst. In der Vergangenheit kam es schon häufiger vor, dass jemand nur als Begleitperson mit in die Halle kam und schließlich beim Ausprobieren von dieser rasanten Sportart infiziert wurde und noch heute dabei ist.“, erklärt Pressesprecher Roland Christmann. Die sog. „Fußgänger“ nehmen auch am offiziellen Spielbetrieb teil, ein spezielles Klassifizierungssystem, durch das die Spieler nach ihrer individuellen Einschränkung eingeteilt werden, sorgt für Chancengleichheit auf dem Feld.

Los geht`s am 15. Oktober um 10.00 Uhr in der Sporthalle Arenkamp in Achim-Uphusen. Nach der offiziellen Eröffnung gibt es für alle Teilnehmer eine kurze Einweisung in die zur Verfügung gestellten Sportgeräte, bevor es dann auf Korbjagd geht. Gegen 16.30 Uhr ist die Siegerehrung geplant, im Anschluss wollen die Lions den sicherlich schweißtreibenden Tag mit allen Anwesenden gemütlich ausklingen lassen. Für das leibliche Wohl ist den gesamten Tag über gesorgt. Startgeld wird übrigens nicht erhoben. „Wir wollen die Hürden zur Teilnahme möglichst flach halten, über freiwillige Spenden freuen wir uns aber natürlich – entsprechende Bescheinigungen können ausgestellt werden.“, so Nico Röger, dessen Team an diesem Tag auch Schiedsrichter und Kampfgericht stellt. Selbstverständlich stehen alle Spielerinnen und Spieler auch unterstützend und beratend zur Verfügung.

„Der Spaß soll an diesem Tag selbstverständlich im Vordergrund stehen und wir hoffen, dass dies keine einmalige Veranstaltung bleibt. Im besten Fall entwickelt sich daraus ein alljährlich stattfindendes Turnier. Die Achim Lions freuen sich auf eine rege Teilnahme. Einfach Kollegen oder Freunde ansprechen – ein Team sollte aus drei bis fünf Personen bestehen – und bis zum 01.09. anmelden.“, so Rögers Appell an die heimische Bevölkerung.

Anmeldeformulare und weitere Informationen sind erhältlich unter

rbb-roeger@freenet.de

oder

TSV Achim 1860 e.V.

Am Freibad 10, 28832 Achim

Info@tsv-achim.de

Geschäftsstelle:

Tel.: 04202 - 3287

Fax: 04202 - 881663


Lions Rollstuhlbasketball 08.08.2017 von Nico röger

Merentis GmbH, der Partner im Handicapsport!

Und es geht munter weiter mit den positiven Nachrichten für die Lions:

„Umfassende Beratung in Strategie und Architektur, Implementierung von Lösungen und Produkten, durchgängiger Service und Support, zielgerichtete Einführungskampagnen und datenschutz- und informationssicherheitsrechtliche Beratung – seit 1996 bietet das hanseatische inhabergeführte Unternehmen durchgängige Serviceleistungen aus einer Hand.“

Genau das ist unser Trikot und Hauptsponsor die MERENTIS GmbH aus Bremen, die uns auch in der kommenden Saison tatkräftig unterstützen werden. Vielen Dank für eure langjährige Förderung des Handicap-Sport's in der Region!
Jetzt kann die neue Saison kommen!

Weiter Informationen unter: http://www.merentis.com oder hier auf Facebook