header
Rollstuhlbasketball Achim Lions 13.11.2018 von Nico röger

Es hat nicht sollen sein

Achim Lions verpassen Pokal-Überraschung gegen Osnabrück

 

Am Ende stellte sich die Hürde als doch etwas zu hoch dar für tapfer kämpfende Rollstuhlbasketballer der TSV Achim Lions. In der ersten Hauptrunde des DRS-Pokals musste man sich Zweitligist RSC Osnabrück erwartungsgemäß mit 42:68 geschlagen geben. Die Enttäuschung über das Ergebnis hielt sich allerdings in Grenzen, zumindest zeitweise konnten die heimischen Löwen mit couragierter Leistung dem klaren Favoriten Paroli bieten.

 

„Natürlich hatten wir anfangs gehofft, dass wir das wir etwas länger an den Osnabrückern dranbleiben könnten und der Gegner vielleicht nicht seinen besten Tag erwischt. Aber unterm Strich geht die Niederlage in Ordnung, man hat halt gesehen, dass es in fast allen Bereichen Unterschiede gibt zwischen einem Zweitliga-Vizemeister und uns als Regionalliga-Aufsteiger. Solche Spiele sorgen auch für einen Lerneffekt, den wir möglichst schon in der kurzen Vorbereitung auf den nächsten Spieltag nutzen wollen. Die Leistung, die wir phasenweise hingelegt haben, stimmt mich trotz aller Dinge, die nicht so geklappt haben, recht zuversichtlich für die Zukunft. Wir haben uns achtbar aus der Affäre gezogen.“, so ein nicht unzufriedener Teamchef Nico Röger mit etwas Abstand nach der Partie.

Ging es anfangs bis zum 4:6(6.Minute) noch hin und her, legte Osnabrück nun einen Zwischenspurt ein und war bereits zehn Spielminuten später quasi uneinholbar auf 10:31 davongezogen. Achim konnte das Ergebnis bis zur Halbzeit (20:36) wieder etwas freundlicher gestalten und Röger nutzte die Pause, um nochmal an sein Team zu appellieren. Lohn der nun folgenden Bemühungen war ein nahezu ausgeglichenes drittes Viertel, bevor der Gegner aus der Friedensstadt mit vielen einfachen Punkten für einen standesgemäßen 68:42-Endstand sorgte. „Wir müssen noch viel Arbeit investieren, um als Team einfach besser zusammen zu agieren. Das hat Osnabrück uns heute vorgemacht. Unsere Trefferquote ist auch noch nach wie vor ausbaufähig“, so Röger, der wie üblich gemeinsam mit Center Michael Wilker für den Großteil der eigenen Körbe verantwortlich war, über zwei der Baustellen, die im Training angegangen werden müssen.

Der weitere Verlauf des großen Pokaltages verlief dann etwas anders als ursprünglich geplant. Durch die sehr kurzfristige krankheitsbedingte Absage der Alba Rollis aus Berlin am Morgen des Spieltages fiel das zweite Erstrundenspiel zwischen den BG Baskets Hamburg II und den Hauptstädtern leider aus. „Das ist schon mehr als schade, sicherlich ein kleiner Wermutstropfen. Da hätten wir uns eine bessere Kommunikation gewünscht, schließlich haben wir viel in die Planung investiert, Gegner, Schiedsrichter und natürlich unsere Zuschauer haben sich darauf eingestellt. Berlin ist mit drei Mannschaften im Spielbetrieb vertreten und hätte vielleicht auch Spieler aus der Reserve hochziehen können.“ Dazu kam es nicht und somit zogen die Hamburger kampflos in das dann zeitlich vorgezogene Finale ein, in dem sie Osnabrück in einem über drei Viertel äußerst spannenden Spiel letztendlich mit 71:58 besiegen und den Einzug ins Viertelfinale feiern konnten. Tragischer Held auf Seiten des Verlierers war ausgerechnet Lions-Eigengewächs Martin Steinhardt, der sich vor dem Schlussabschnitt eine sehr umstrittene Disqualifikation einhandelte was den Osnabrückern schließlich das Genick brach.

In der Situation zeigte sich jedoch was ganz großer Sport ist. Als Steinhardt zusätzlich vom Schiedsrichter aufgefordert worden war die Halle zu verlassen, wurde er von allen Zuschauern und Teams der gut gefüllten Arenkamp-Arena unter standing ovations verabschiedet. Hier zeigte sich das Fairplay von allen Seiten und das große Unverständnis über die strittigen Schiedsrichterentscheidungen.  

Im Anschluss durften die Achimer Rollis trotz ihres Ausscheidens noch ein zweites Mal aufs Parkett. Die siegreichen Hansestädter willigten noch in eine zeitlich verkürzte Freundschaftspartie gegen den Gastgeber ein. So konnte der Tagesablauf einigermaßen eingehalten werden und die Lions bekamen eine weitere Möglichkeit, sich mit einem höherklassigen Gegner zu messen. „Großer Dank an die BG Baskets für diese faire Geste, das hätten sie nicht machen müssen. Trotzdem sind sie auch dieses Spiel relativ ernst angegangen, haben uns alles abverlangt und waren körperlich und gedanklich immer einen Tick schneller als wir. Das Ergebnis war in diesem Match natürlich zweitrangig, für uns ging es darum, uns auf die kommenden Aufgaben in der Liga vorzubereiten“. Bereits am 25. November geht es mit einem Heimspieltag weiter – zu Gast am Arenkamp sind dann die Kieler Wheeler und das „Damen Team Germany“, eine Auswahl von National- und Nachwuchsspielerinnen, die zu Trainingszwecken außer Konkurrenz am Spielbetrieb teilnimmt, sicherlich ein sehr interessantes Duell für die Lions und natürlich auch ihre Anhänger. (rc/nr)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 08.11.2018 von Nico röger

Die Großen ärgern

Achim Lions im Pokal gegen Zweitligist Osnabrück

Während anderswo am 11.11. um 11 Uhr die närrische Saison eingeläutet wird, heißt es bei den TSV Achim Lions stattdessen „Basketball statt Karneval“. Kommenden Sonntag erwartet die heimischen Rollstuhlbasketballer in der ersten Hauptrunde des deutschen Pokals mit dem RSC Osnabrück allerdings ein ziemlich dicker Brocken. Der letztjährige Vizemeister der 2.Bundesliga Nord wird vielleicht eine Nummer zu groß sein für den Regionalliga-Aufsteiger, für hochklassigen Sport im Uphuser „Löwenkäfig“ ist aber allemal gesorgt. Im Anschluss an diese Partie duellieren sich dann die Alba Berlin Rollis mit den BG Baskets aus Hamburg, beides ebenfalls gestandene Zweitliga-Mannschaften. Am Nachmittag tragen die Sieger gleich noch das Achtelfinale aus.

„Wir sind zwar krasser Außenseiter, freuen uns aber sehr auf dieses Event, das sich die Mannschaft mit dem Gewinn des Regionspokals im September absolut verdient hat. Mit der hoffentlich lautstarken Unterstützung unseres Publikums wollen wir die Osnabrücker möglichst lange ärgern.“, gibt sich Spielertrainer Nico Röger verhalten optimistisch, dass er mit seinem Team zumindest eine gute Figur abgeben kann im Kampf „David gegen Goliath“. Der RSC Osnabrück, Deutscher Meister und Pokalsieger von 1997, verpasste in der vergangenen Saison nur durch eine Niederlage am grünen Tisch die Rückkehr ins Oberhaus. In der aktuellen Spielzeit müssen die Friedensstädter allerdings etwas kleinere Brötchen backen. Neben dem langjährigen Trainer Frits Wiegmann verließen auch eine Reihe wichtiger Spieler und Spielerinnen den Verein, sodass das Team um Teamchef Dennis Nohl trotz hochkarätiger Neuverpflichtungen neben zwei Siegen auch schon zwei Niederlagen verbuchen musste.

Interessanteste Personalie im Kader der Gäste ist zweifellos Lions-Eigengewächs Martin Steinhardt, der in den vergangenen Jahren seine Klasse in der ersten und zweiten Liga unter Beweis stellte und immer mal wieder für die Achimer übers Parkett rollte, so auch in der vergangenen Saison. Beim Gewinn des Regionspokals war er noch maßgeblich am Einzug die 1.Hauptrunde beteiligt, um sich dann vor wenigen Wochen dem nun zugelosten Gegner aus Osnabrück anzuschließen. Steinhardt, aktuell schon wieder Top-Scorer der 2.Liga, soll dem Vernehmen nach aber gegen seinen Heimatclub nicht eingreifen, so eine Absprache zwischen Spieler und Vereinen.

Dies könnte er dann bei erwartungsgemäßem Verlauf in der Partie um 16.00 Uhr gegen den Gewinner des anderen Erstrundenduells. Um 13.30 Uhr treffen die Teams aus Berlin und Hamburg aufeinander, die Hansestädter sind hier leicht in der Favoritenrolle, gegen die Osnabrücker hatten beide Mannschaften in der laufenden Spielzeit allerdings schon das Nachsehen. Lohn für die strahlenden Sieger am Ende des langen Tages ist der Einzug in das Pokal-Viertelfinale, das im kommenden Frühjahr ausgespielt wird. „Das ist sicherlich Motivation genug für die Teams, hier alles zu geben. Die Chance, unter die letzten acht Mannschaften Deutschlands zu kommen, hat auch ein Zweitligist nicht so häufig. Die Auslosung macht dies nun möglich.“, erläutert Lions-Pressesprecher Roland Christmann, der natürlich in erster Linie das eigene Team im Blick hat und an das heimische Publikum appelliert: „Wir brauchen von Beginn an unsere Zuschauer, Unterstützung von außen kann das Team ungemein pushen. Die Chance, die wir nicht haben, wollen wir nach Möglichkeit nutzen. Am Sonntag um 11 Uhr soll es richtig rundgehen.“ (rc)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 23.10.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Sieg und Niederlage zum Auftakt

Lions kehren mit zwei Punkten aus Rostock zurück

Gleich zu Saisonbeginn ging es für die Achimer Rollstuhlbasketballer am vergangenen Wochenende auf die längste Auswärtsfahrt der Saison. An der mecklenburgischen Ostseeküste musste sich der heimische Aufsteiger in seinen ersten beiden Regionalliga-Partien beweisen, wobei es zwar zuerst eine deutliche 41:73-Schlappe gegen den starken Gastgeber SG Rostock/Stralsund setzte, im Anschluss aber einen 40:33-Sieg gegen die Rolling Chairs Isernhagen zu feiern gab.

„Alles im grünen Bereich, zwei Punkte waren das, was wir uns erhofft hatten“, so ein nicht unzufriedener Spielertrainer Nico Röger nach den Begegnungen. „Es war klar, dass wir nun nicht mehr so durchmarschieren wie noch in der vergangenen Oberliga-Saison. Wenn man bedenkt, dass die Liga für einige von uns Neuland ist und wir gerade im Lowpointer-Bereich schmerzhafte Ausfälle zu verkraften hatten, haben wir unterm Strich das Optimum rausgeholt. Die Niederlage gegen Rostock ist natürlich zu hoch ausgefallen, aber lieber einmal deutlich verlieren als zweimal knapp. Somit können wir heute schonmal die ersten Punkte gegen den Abstieg mit nach Hause nehmen und uns mit den gemachten Erfahrungen in aller Sorgfalt auf unseren schweren Heimspieltag Ende November vorbereiten.“

Nachdem die Achimer Rollis am Abend zuvor einen gemütlichen Mannschaftsabend verbrachten und gemeinsam den Teamgeist beschworen, sah es am Sonntagmorgen in der ersten Partie auch anfangs noch recht gut aus. Bis zum 15:22 (12.Minute) lag man einigermaßen in Schlagdistanz zur Spielgemeinschaft der beiden Hansestädte, die dann allerdings bis zur Halbzeit einen 15:0-Lauf hinlegte und mit einem beruhigendem 37:15-Vorsprung in die Pause ging. „Da haben wir sie einfach wegziehen lassen, zu wenig Gegenwehr gezeigt und leichte Punkte ermöglicht. In der Phase waren wir in der Abwehr nicht nah und aggressiv genug an den gegnerischen Stühlen. Eigene Fehlwürfe und -pässe haben sie dann auch noch gnadenlos für erfolgreiche Fastbreaks genutzt. Das hat uns letztendlich das Genick gebrochen.“, so Röger zu den vorentscheidenden Minuten des Spiels, der aber auch die Qualität des Kontrahenten anerkennen musste. „Bei einem Endergebnis von 41:73 muss man nicht groß darüber reden, wer am heutigen Tag die bessere Mannschaft stellte.“

Mund abwischen und die richtige Einstellung für das direkt folgende Match gegen die Rolling Chairs aus Isernhagen finden, hieß nun die Devise. Kein leichtes Unterfangen, wie sich in den Anfangsminuten der Partie zeigen sollte. Trotz schneller 4:0-Führung gab man das erste Viertel gegen den alten Bekannten aus Oberligazeiten mit 6:10 ab. Achims Teamchef entschied sich nun dazu, voll auf seine schnellstmögliche Formation und damit den Gegner maximal unter Druck zu setzen - ein Schachzug, der sich als erfolgreich erweisen sollte. Die Weserstädter gestalteten das Spiel bis zur Halbzeit unentschieden, um im dritten Viertel vorentscheidend davonzuziehen. Dass man trotz relativ beruhigendem 34:24-Vorsprungs (35.) kurz vor Schluss noch einmal ein wenig zittern musste, war eigentlich unnötig, wie auch Center und Co-Trainer Michael Wilker befand. „Da hätten wir uns fast nochmal in Schwierigkeiten gebracht, vielleicht haben wir uns zu sicher gefühlt, da wir die Partie eigentlich im Griff hatten. Unsere Trefferquote war – wie auch die Ergebnisse zeigen – im Allgemeinen und besonders in dieser Phase nicht wirklich gut.“

Bevor es nun in der Liga weitergeht, steht am 11.11. um 11 Uhr das große Pokal-Event gegen den ambitionierten Zweitligisten RSC Osnabrück an. Youngster Jannik Schwarmann, der in Rostock neben den bewährten Schützen Röger und Wilker als einziger „Löwe“ zweistellig scorte, freut sich schon darauf. „Da sind wir natürlich krasser Außenseiter, aber diese Partie wird sicherlich helfen, uns noch mehr auf die rauere Luft vorzubereiten, die uns im weiteren Saisonverlauf der dritten Liga erwartet. Für die Zuschauer, die uns hoffentlich zahlreich unterstützen werden, wird es so oder so attraktiven Rollstuhlbasketball zu sehen geben.“(rc)

 

Statistiken und Tabellen unter: https://www.basketball-bund.net/index.jsp?Action=100&Verband=40

Rollstuhlbasketball Achim Lions 16.10.2018 von Nico röger

Lions wecken Begeisterung

Inklusionsturnier beim TSV Achim: „Von da unten ist alles anders“

Vollen Einsatz und großen Sport zeigten die Rollstuhlsport-Laien im Finale. Spaß hatten am Ende alle Teilnehmer und Verlierer sah dieses Turnier eigentlich nicht.

Spaß und mitreißenden Sport haben am Sonntag die Akteure beim zweiten Inklusionsturnier des TSV Achim Lions in der Sporthalle am Arenkamp in Uphusen geboten. Die Begeisterung der Rollstuhl-Basketballer wirkt mitreißend: Immer mehr Interessierte mit und ohne Handicap finden Gefallen an dieser außerordentlich rasanten und technisch sehr anspruchsvollen Sportart. Ab 9.30 Uhr starteten beim Turnier insgesamt acht Teams mit klangvollen Namen wie „Die Feuerstühle“ oder „Eiskalte Händchen“ und gingen mit gezielten Pässen und Korblegern auf Punktejagd.

„Auf den Rädern sehen wir heute allerdings nur Teilnehmer ohne Handicap“, erklärt Turnierleiter Nico Röger. Die „Rollstuhlsportanfänger“ erhalten zu Beginn eine Sicherheitseinweisung in das Sportgerät, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden. Anschließend wird jedem Team ein Mentor der Achim Lions zugeteilt, der die Spielerinnen und Spieler technisch, taktisch und mental durch das Turnier begleitet.

„Die Nachfrage ist inzwischen recht groß“, beschreibt Mitinitiator Röger die gute Resonanz, „wir hätten durchaus mehr Teams aufstellen können, aber das wäre zulasten der jeweiligen Spielzeit gegangen.“ Die Platzierungsspiele der Gruppenphase wurden parallel auf einem Basketball-Querfeld ausgetragen, die Qualifizierungsspiele dann nacheinander bei zehnminütiger Halbzeitdauer.

„Basketball-Erfahrung hilft natürlich, aber von da unten, ist alles anders“, kommentiert der Hallensprecher manchen missglückten Wurfversuch. „Der Rollstuhlsport ist für uns vollkommen neu, macht aber unglaublich viel Spaß“, versichert Neuling Patrick Lamprecht. „Man erlebt Sport aus einer ganz anderen Perspektive.“ Der Bremer Lehrer unterrichtet eine Rollstuhlsportlerin und war mit zwei Kollegen neugierig der Aufforderung gefolgt.
Nachwuchskräfte für Jugendabteilung gesucht

Das Turnier dient als Werbung für einen ganz besonderen Sport, den sowohl Menschen mit Beeinträchtigung ausüben können als auch solche ohne – Inklusion kann kaum besser praktiziert werden: „Wir möchten mit unserem Angebot Menschen für unseren Rollstuhl-Basketball begeistern und im Idealfall Nachwuchskräfte für unsere neue Jugendabteilung gewinnen“, ergänzt Nico Röger.

Ein buntes Begleitprogramm mit Hüpfburg, Verpflegung und die Unterstützung zahlreicher Institutionen machen das Sportereignis für viele zum Erlebnis. Mit dabei waren neben vielen Zuschauern auch Projekt-Vertreter „Gemeinsam zum Korberfolg“ des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes sowie „Aktion Mensch“ und das Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Das Finale gewann am Ende das Lehrerteam „Eiskalte Händchen“ mit der jungen Lions-Betreuerin Jana Bozek. Die ambitionierten Herren vom Sponsor ASP Behindertenfahrzeuge aus Bremen und eine gemischte Mannschaft mit Spielerfrauen landeten auf den weiteren Plätzen.

( sch Kreiszeitung Achim - 15.10.2018)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 10.09.2018 von Nico röger

TSV Achim Lions I: Achim Lions gelingt Pokal-Coup

Nach Erfolgen über Meppen und Kiel nun gegen Bundesligisten

Damit hatten im Vorfeld wohl selbst die kühnsten Optimisten in Reihen der Achimer Rollstuhlbasketballer nicht gerechnet. Nicht dass man nicht an die Chance geglaubt hätte, im Kampf um den Regionspokal Nord ein Wörtchen mitzureden, als frischgebackener Aufsteiger in die dritte Liga sah man sich gegen die beiden letztjährigen Erstplatzierten dieser Spielklasse aber doch eher als Außenseiter. Am Ende des Tages standen schließlich zwei überraschend klare Siege gegen die Emsland Rolli Baskets sowie die Kieler Wheeler, ihres Zeichens Titelträger vor Jahresfrist. Lohn des Erfolges ist nun die Austragung der ersten Hauptrunde des nationalen DRS-Pokals, in der die heimischen Rollis im November vor eigenem Publikum auf den RSC Osnabrück trifft, eine der Top-Mannschaften der 2.Bundesliga.

„Das war wirklich klasse heute, Kompliment ans gesamte Team. Kiel und Meppen mit über zwanzig Punkten zu besiegen, muss man auch erstmal schaffen. Das ist ja schließlich keine Laufkundschaft. Wir freuen uns jetzt auf die nächste Runde, bereiten uns aber weiter gewissenhaft auf die kommende Saison vor. Unsere heutigen Gegner sind nun gewarnt und werden es uns garantiert in den Liga-Begegnungen sehr viel schwerer machen.“, so ein rundum zufriedener Spielertrainer Nico Röger am späten Sonntagnachmittag in der Uphuser Heimspielstätte.

Beim 63:42-Erfolg gegen die Emsländer dauerte es anfangs etwas, bis der „Löwen-Express“ Fahrt aufnahm, das erste Viertel musste man noch den Gästen überlassen. Dann aber fanden die Achimer immer besser ins Spiel und zogen in erster Linie in Person von Top-Scorer Martin Steinhardt bis zur Halbzeit unaufhaltsam davon (39:22). Dieser Vorsprung geriet bis Spielende nicht mehr in Gefahr, sodass die Lions sich mit dem ersten Sieg im Rücken relativ entspannt am Mittag das Duell der beiden Kontrahenten ansehen und schonmal den zweiten Gegner aus Kiel unter die Lupe nehmen konnten.

Da auch die Ostseestädter ihr Match gegen Meppen deutlich gewann, kam es also im Anschluss zu einem echten Finale. Die Kieler Wheeler wollten unbedingt ihren Pokal aus dem vergangenen Jahr verteidigen, doch da hatten die Achim Lions einiges dagegen. Kontinuierlich warfen sich die Löwen Punkt um Punkt einen Vorsprung heraus, sodass schon zur Pause beim 45:28 eine kleine Vorentscheidung auf der Anzeigetafel stand. Zu Beginn des zweiten Durchgangs gab es dann zwar eine kurze Phase der Unkonzentriertheit im Spiel der Weserstädter, schnell musste der Gegner allerdings seine aufkeimenden Hoffnungen wieder begraben. Steinhardt und Wilker zeigten sich als Scharfschützen und trugen gemeinsam nicht weniger als 73 Punkte zum klaren 85:62-Sieg bei. Der Rest war Jubel pur!

„Das können wir jetzt kurz genießen und dann unsere Saison-Vorbereitung wieder aufnehmen. Die positive Erfahrung von heute tut uns als Team natürlich sehr gut, aber wir dürfen uns auch nicht blenden lassen. Es wird definitiv auch irgendwann ein Dämpfer kommen, da müssen wir dann genauso gut mit umgehen. Ich freue mich, dass wir als Mannschaft super zusammengehalten haben, gerade im Lowpointer-Bereich mussten wir schmerzhafte Ausfälle kompensieren. Das haben wir gemeinsam geschafft. Zudem hatte heute unsere Nachwuchsspielerin Jana Bozek, gerade mal 13 Jahre alt, ihre ersten Pflichtspieleinsätze und hat ihre Sache richtig gut gemacht.“, so nochmal Röger in einer ersten Stellungnahme. „Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, zur nächsten Runde wieder mehr Zuschauer zu mobilisieren.“, hätte sich der Teamchef vielleicht den ein oder anderen Anhänger mehr beim hochklassigen Rollstuhlbasketball in der Sporthalle Arenkamp gewünscht. (rc)

Rollstuhlbasketball Achim Lions 06.08.2018 von Nico röger

ASP Mobility Solutions ist neuer Top-Partner der Lions

ASP Bremen in 28816 Stuhr - Behindertenfahrzeuge und Umrüstlösungen für Selbstfahrer, Mitfahrer und Fahrdienste. Die Mobilität für Menschen mit Behinderung   rund um das Auto  ist seit den letzten 20 Jahren die Berufung  der ASP GmbH. Die ASP -  Umrüstsysteme sind konstruiert für Menschen mit Behinderung, die trotz Rollstuhl  mit dem Auto fahren möchten. Wir bieten Ihnen neben dem Umbau Ihres Fahrzeuges zum rollstuhlgerechten KFZ auch neue, bereits umgerüstete Behindertenfahrzeuge und Sonderfahrzeuge  für Rollstuhlfahrer an, welche individuell auf Ihre Bedürfnisse als Rollstuhlfahrer oder Rollstuhlfahrerin angepasst sind.

Wir beschäftigen derzeit an drei Standorten insgesamt  über 25 Vollzeitmitarbeiter und sind überwiegend im Großraum Norddeutschland , aber auch für weiter entlegene, bis ins Ausland ansässige Kundschaft tätig.

Mit unserem kompetenten Rundum-Service für KFZ aller Marken bietet Ihnen unsere Umrüstwerkstatt Sofortservice und Meisterqualität mit jahrzehntelanger Erfahrung auf diesem Fachgebiet.

Die Lions sind stolz ASP gewinnen zu können und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Mehr Informationen unter: https://www.a-s-p-bremen.de/ oder unter Facebook

Rollstuhlbasketball Achim Lions 02.08.2018 von Nico röger

Stadwerke Achim, Partner der Lions!

Das, worauf es ankommt

Über 100 Jahre im Energiemarkt zu Hause, sind die Stadtwerke Achim vor Ort Spezialist für Strom, Erdgas und Wärme. Hier werden Sie mit der besten Energie versorgt – jederzeit, sicher und zuverlässig.

Wir freuen uns mit den Stadtwerken Achim in eine neue energiegeladenen Spielzeit 2018-2019 zu gehen!

Mehr Informationen unter: www.stadtwerke-achim.de

Rollstuhlbasketball Achim Lions 02.08.2018 von Nico röger

Reha-Technik-Bremen bleibt Partner der Achim Lions

Reha-Technik-Bremen wird auch in der kommenden Saison ein wichtiger Partner der Achim Lions bleiben! Wir freuen uns einen Partner mit dieser Qualität an unserer Seite zu haben, der uns mit seinen Verständnis und know-how tatkräftig zur Seite steht.

Weitere Informationen: http://www.rtb-bremen.de/index.php

Rollstuhlbasketball Achim Lions 02.08.2018 von Nico röger

Oesterreich Orthopädie-Technik bleibt ein starker Partner der Lions!

Mit der Firma Oesterreich Orthopädie - Technik GmbH & Co. KG. wird ein weiterer wichtiger Partner der Achim Lions auch in der Saison 2018/2019 treu bleiben! Wir freuen uns auf euch, solch einen kompetenten Partner an der Seite zu haben!

Mehr Informationen unter: http://www.ot-oesterreich.de/ oder auf Facebook

Rollstuhlbasketball Achim Lions 02.08.2018 von Nico röger

Merentis GmbH, der Partner im Handicapsport!

Und es geht munter losmit den positiven Nachrichten für die Lions:

„Umfassende Beratung in Strategie und Architektur, Implementierung von Lösungen und Produkten, durchgängiger Service und Support, zielgerichtete Einführungskampagnen und datenschutz- und informationssicherheitsrechtliche Beratung – seit 1996 bietet das hanseatische inhabergeführte Unternehmen durchgängige Serviceleistungen aus einer Hand.“

Genau das ist unser Hauptsponsor der ersten Stunde, die MERENTIS GmbH aus Bremen, die uns auch in der neuen Saison tatkräftig unterstützen wird. Vielen Dank für eure langjährige Förderung des Handicap-Sport's in der Region!

Weiter Informationen unter: http://www.merentis.com oder auf https://www.facebook.com/MERENTIS

Zurück 1 3 4 5
Beitragsarchiv